- Drei Buchungsprofile statt einer Rangliste
- Bankkonten bei 50, 200 und 500 Buchungen
- Der Punkt, an dem sich das Modell dreht
- Der teuerste Posten steht nicht in der Tabelle
- Zahlungsinstitute: andere Rechengrundlage
- Was in einen Kostenvergleich gehört
- Vier Stellen, an denen Vergleiche danebenliegen
- Was der Kostenvergleich nicht zeigt
- Wo die übrigen Fragen beantwortet sind
0 € / Jahr
Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
96 € / Jahr (114,24 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 8 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
7 € / Monat (8,33 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
108 € / Jahr (128,52 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 9 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
1.308 € / Jahr (1.556,52 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 109 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
139 € / Monat (165,41 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
2.388 € / Jahr (2.841,72 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 199 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
249 € / Monat (296,31 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
588 € / Jahr (699,72 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 49 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
59 € / Monat (70,21 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (monatliche Zahlung):
6,90 € / Monat (8,21 € mit MwSt.)
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
8,90 € / Monat (10,59 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
10 € / Monat
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
10 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / Jahr
Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
249 € / Monat (296,31 € mit MwSt.)
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
339 € / Monat (403,41 € mit MwSt.)
Monatliche AbrechnungHinweis: Bei einer jährlichen Abrechnung reduziert sich der monatliche Preis auf 249 €.
119 € / Monat (141,61 € mit MwSt.)
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
149 € / Monat (177,31 € mit MwSt.)
Monatliche AbrechnungHinweis: Bei einer jährlichen Abrechnung reduziert sich der monatliche Preis auf 119 €.
228 € / Jahr (271,32 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 19 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
17 € / Monat (20,23 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
228 € / Jahr (271,32 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 19 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
23 € / Monat (27,37 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (monatliche Zahlung):
18,90 € / Monat (22,49 € mit MwSt.)
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
24,90 € / Monat (29,63 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
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- Ein Kostenvergleich für Geschäftskonten braucht eine einzige Angabe aus dem eigenen Betrieb: die Zahl der Buchungen im Monat. Ohne sie ist jede Rangliste beliebig.
- Bei 50 Buchungen im Monat liegen die Konten der Auswahl zwischen null und 44,90 €, bei 500 Buchungen zwischen 15,00 und 164,90 € – und die Reihenfolge dreht sich dabei fast vollständig um.
- Das günstigste Konto bei 50 Buchungen kostet bei 500 Buchungen 85,50 €. Das teuerste bei 50 Buchungen kostet bei 500 Buchungen 89,90 €.
- Preise von Banken und Preise von Zahlungsinstituten lassen sich nicht direkt nebeneinanderstellen: Die einen nennen Endpreise, die anderen Nettopreise ohne die 19 Prozent Umsatzsteuer.
Ein Geschäftskonto-Vergleich, der ohne eine Angabe zum eigenen Betrieb auskommt, vergleicht Grundpreise. Das ist die eine Hälfte der Rechnung, und es ist die kleinere. Die andere Hälfte entsteht erst im Betrieb: Jede eingehende Kundenzahlung, jede Überweisung an einen Lieferanten, jede Lastschrift ist eine Buchung, und ab einer bestimmten Zahl kostet jede davon Geld.
Deshalb steht hier keine Rangliste, sondern dieselbe Rechnung für drei Buchungsprofile. Wer seine eigene Zahl kennt, liest an der passenden Spalte ab – und sieht dabei, wie weit die Konten je nach Profil auseinanderliegen.
Drei Buchungsprofile statt einer Rangliste
Gerechnet wird mit 50, 200 und 500 beleglosen SEPA-Buchungen im Monat. Die drei Marken sind nicht beliebig gewählt, sondern decken die Größenordnungen ab, in denen sich die meisten Betriebe wiederfinden.
- 50 Buchungen – Freiberufler, Beratung, Agentur: wenige, dafür große Rechnungen, dazu Miete, Versicherungen, Steuervorauszahlung.
- 200 Buchungen – Handwerk, Dienstleistung mit Material und Personal: Wareneingänge, Löhne, laufende Lieferantenzahlungen.
- 500 Buchungen – Handel und alles mit vielen kleinen Zahlungseingängen: Onlineshop, Abonnements, Lastschriftverfahren.
Wie die eigene Zahl ermittelt wird, steht auf der Übersichtsseite zum Geschäftskonto. Die Kurzfassung: die Zahlungszeilen eines durchschnittlichen Kontoauszugs zählen, Ein- und Ausgänge zusammen.
Was die Bankkonten bei 50, 200 und 500 Buchungen kosten
| Konto und Konditionen | 50 Buchungen | 200 Buchungen | 500 Buchungen |
|---|---|---|---|
| FYRST Base 0,00 € · 50 Buchungen frei · 0,19 € je weitere |
0,00 € | 28,50 € | 85,50 € |
| FYRST Complete 10,00 € · 75 Buchungen frei · 0,08 € je weitere |
10,00 € | 20,00 € | 44,00 € |
| DKB-Business 15,00 € · alle Buchungen inklusive |
15,00 € | 15,00 € | 15,00 € |
| Postbank Business Giro 12,90 € · keine Freiposten · 0,28 € je Buchung |
26,90 € | 68,90 € | 152,90 € |
| Postbank Business Giro aktiv 16,90 € · keine Freiposten · 0,22 € je Buchung |
27,90 € | 60,90 € | 126,90 € |
| Postbank Business Giro aktiv plus 24,90 € · keine Freiposten · 0,12 € je Buchung |
30,90 € | 48,90 € | 84,90 € |
| Deutsche Bank Business BasicKonto 14,90 € · keine Freiposten · 0,30 € je Buchung |
29,90 € | 74,90 € | 164,90 € |
| Deutsche Bank Business ClassicKonto 24,90 € · keine Freiposten · 0,20 € je Buchung |
34,90 € | 64,90 € | 124,90 € |
| Deutsche Bank Business PremiumKonto 39,90 € · keine Freiposten · 0,10 € je Buchung |
44,90 € | 59,90 € | 89,90 € |
| Eigene Rechnung nach der Formel Grundpreis plus Buchungen über dem Freikontingent mal Postenpreis. Quellen: FYRST, „Preise und Leistungen“, Stand 07.09.2026; DKB, „Geschäftskonto DKB-Business“, Stand 16.09.2026; Postbank, „Ihre Kontomodelle im Überblick“, Stand 06.09.2026; Deutsche Bank, „Geschäftskonten“, Stand 16.09.2026 – dazu unsere eigene Produktdatenbank. Die Banken nennen Endpreise. Karten-, Bargeld- und Auslandsentgelte sind nicht enthalten. DKB-Business steht Freien Berufen, Heilberufen, Immobilienverwaltungen und Selbstständigen offen. | |||
Zwei Dinge fallen an dieser Tabelle auf. Erstens ist die Spanne enorm: Bei 500 Buchungen im Monat trennen das günstigste und das teuerste Konto 149,90 € – im Jahr 1.798,80 €, und das bei einer Leistung, die sich im Alltag kaum unterscheidet.
Zweitens ändert sich die Reihenfolge mit der Buchungszahl vollständig. FYRST Base ist bei 50 Buchungen das einzige Konto, das nichts kostet, und liegt bei 500 Buchungen im oberen Drittel. DKB-Business ist bei 50 Buchungen teurer als zwei andere Konten und bei 500 Buchungen mit Abstand das günstigste – weil es als einziges eine Pauschale ohne Postenpreis verlangt.
Der Punkt, an dem das günstigere Konto das teurere wird
Weil beide Rechnungen Geraden sind – ein fester Grundpreis plus ein Betrag je Buchung –, schneiden sie sich in genau einem Punkt. Dieser Punkt lässt sich ausrechnen, und er ist die eigentlich nützliche Zahl beim Vergleich.
| Konto | wird teurer als | ab … Buchungen im Monat |
|---|---|---|
| Postbank Business Giro | Postbank Business Giro aktiv | 67 |
| Postbank Business Giro aktiv | Postbank Business Giro aktiv plus | 81 |
| Deutsche Bank Business BasicKonto | Deutsche Bank Business ClassicKonto | 101 |
| Deutsche Bank Business ClassicKonto | Deutsche Bank Business PremiumKonto | 151 |
| FYRST Base | FYRST Complete | 123 |
| FYRST Base | DKB-Business | 129 |
| FYRST Complete | DKB-Business | 138 |
| Eigene Rechnung aus denselben Konditionen wie in der Tabelle darüber, Stand 16.09.2026. Gerundet auf die nächste ganze Buchung. | ||
Daraus folgt eine Faustregel, die für jede der drei Banken gilt: Das kleinste Kontomodell lohnt sich nur unterhalb von rund hundert Buchungen im Monat. Wer darüber liegt und trotzdem das kleinste Modell führt, zahlt für eine Ersparnis beim Grundpreis mit einem Vielfachen beim Postenpreis.
Umgekehrt gilt genauso: Wer das größte Modell führt und dauerhaft unter fünfzig Buchungen bleibt, bezahlt Freiposten, die er nicht braucht.
Der Schnittpunkt taugt außerdem als Prüfgröße für das bestehende Konto. Wer die eigene Buchungszahl kennt und sie neben den Wert in der Tabelle legt, sieht in einem Blick, ob das geführte Modell noch das richtige ist. Bei den Filialbanken ist der Wechsel zwischen zwei Modellen derselben Bank dabei der einfachste Eingriff überhaupt: Kontonummer, Karten und Lastschriftmandate bleiben, nur die Preisliste ändert sich. Das ist der Unterschied zu einem Anbieterwechsel, bei dem jeder Kunde und jeder Lieferant die neue Verbindung braucht.
Der teuerste Posten steht nicht in der Tabelle
Alle Beträge oben gelten für beleglose Buchungen, also für Aufträge aus dem Online-Banking oder aus der Buchhaltungssoftware. Für einen Auftrag auf Papier verlangen dieselben Banken ein Vielfaches.
| Konto | beleglos | beleghaft | Verhältnis |
|---|---|---|---|
| FYRST Base | 0,19 € | 5,00 € | 26-fach |
| FYRST Complete | 0,08 € | 4,00 € | 50-fach |
| Postbank Business Giro | 0,28 € | 3,00 € | 11-fach |
| Postbank Business Giro aktiv plus | 0,12 € | 3,00 € | 25-fach |
| FYRST, „Preise und Leistungen“, Stand 07.09.2026; Postbank, „Ihre Kontomodelle im Überblick“, Stand 06.09.2026. Beleghaft sind Aufträge auf Papier, eingereichte Schecks und beleghafte Echtzeitüberweisungen. | |||
Für die meisten Betriebe ist das ohne Bedeutung, weil ohnehin alles digital läuft. Für einen Betrieb, der zehn Überweisungen im Monat auf Papier einreicht, sind es 40 bis 50 € – mehr als der Grundpreis jedes Kontos der Auswahl. Das ist der Posten, den ein Vergleichsportal nie abfragt und der im Zweifel über die Rechnung entscheidet.
Zahlungsinstitute: dieselbe Rechnung, andere Grundlage
Qonto, Finom und Vivid sind keine Banken, sondern Zahlungs- beziehungsweise E-Geld-Institute. Für die Rechnung macht das an zwei Stellen einen Unterschied: Ihre Preise sind Nettopreise, auf die noch die Umsatzsteuer kommt, und sie sind auf der Preisseite in aller Regel mit jährlicher Abrechnung angegeben.
| Konto und Konditionen | 50 Buchungen | 200 Buchungen | 500 Buchungen |
|---|---|---|---|
| Qonto Starter 0,00 € · 5 Buchungen frei · 0,20 € je weitere |
9,00 € | 39,00 € | 99,00 € |
| Qonto Basic 9,00 € · 30 Buchungen frei · 0,20 € je weitere |
13,00 € | 43,00 € | 103,00 € |
| Qonto Smart 19,00 € · 100 Buchungen frei · 0,20 € je weitere |
19,00 € | 39,00 € | 99,00 € |
| Vivid Business Free Start 0,00 € · alle Buchungen inklusive |
0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| Vivid Business Basic 6,90 € · alle Buchungen inklusive |
6,90 € | 6,90 € | 6,90 € |
| Vivid Business Pro 18,90 € · alle Buchungen inklusive |
18,90 € | 18,90 € | 18,90 € |
| Eigene Rechnung nach derselben Formel. Quellen: Qonto, Preisseite, Stand 16.09.2026 (Angaben „/Monat (exkl. MwSt.)“, jährliche Abrechnung, Tarife für Freiberufler und Einzelunternehmen); Vivid, „Tarife für jedes Unternehmen“, Stand 16.09.2026 (jährliche Zahlung, SEPA-Instant-Überweisungen kostenlos) – dazu unsere eigene Produktdatenbank. Alle Beträge sind Nettobeträge, hinzu kommen 19 Prozent Umsatzsteuer. Bei monatlicher Abrechnung liegen die Grundpreise höher. | |||
Bei Qonto hängt der Preis fast vollständig an der Buchungszahl: Der Postenpreis ist in allen drei Tarifen gleich, der Grundpreis kauft in erster Linie Leistungen – zusätzliche Karten, Belegverwaltung, Zugänge für die Buchhaltung. Wer nur die Kosten des Zahlungsverkehrs betrachtet, liegt deshalb bei 500 Buchungen mit dem Starter-Tarif und dem Smart-Tarif bei demselben Betrag; der Unterschied zwischen beiden liegt in dem, was sonst im Tarif steckt. Ab 81 Buchungen im Monat ist Smart gegenüber Basic die günstigere Rechnung.
Vivid rechnet Buchungen gar nicht ab: SEPA-Echtzeitüberweisungen sind in allen drei Tarifen kostenlos. Der Grundpreis ist damit der gesamte Preis des Zahlungsverkehrs – für hohe Buchungszahlen die einfachste Rechnung der ganzen Auswahl.
Was in einen Kostenvergleich gehört
Fünf Angaben reichen aus, um zwei Konten sauber gegeneinanderzustellen. Alle fünf stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.
- Grundpreis im Monat – und dazu die Angabe, ob er für monatliche oder jährliche Abrechnung gilt.
- Zahl der Freiposten je Monat und was als Posten zählt: Zählen eingehende Zahlungen mit? Zählen Echtzeitüberweisungen mit?
- Preis je weiterer Buchung, getrennt nach beleglos und beleghaft. Beleghafte Aufträge kosten bei den Filialbanken ein Vielfaches.
- Karten: Wie viele sind enthalten, was kostet jede weitere im Jahr.
- Bargeld: Ob Einzahlungen überhaupt möglich sind und was sie kosten – häufig gestaffelt je angefangene 5.000 €.
Wer diese fünf Angaben für zwei Konten hat, kann die Jahreskosten in zwei Zeilen ausrechnen. Alles Weitere – Zinssatz des Kontokorrentkredits, Auslandsentgelte, Software-Anbindung – entscheidet erst danach.
Eine sechste Angabe ist keine Zahl, aber sie gehört daneben: das Datum, zu dem die Preisliste gilt. Geschäftskonto-Preise ändern sich häufiger als Girokonto-Preise, und mehrere Anbieter haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Tarifstruktur umgestellt. Ein Vergleich ohne Stand-Datum ist im Zweifel ein Vergleich von Preisen, die es so nicht mehr gibt.
Vier Stellen, an denen Vergleiche danebenliegen
Netto gegen brutto. Ein Nettopreis von 9,00 € und ein Endpreis von 10,00 € sehen aus, als läge das erste Angebot vorn. Mit 19 % Umsatzsteuer sind es 10,71 €. Für Betriebe mit Vorsteuerabzug ist trotzdem der Nettopreis der richtige Maßstab, für Kleinunternehmer nach § 19 UStG der Bruttopreis.
Monatlich gegen jährlich. Mehrere Anbieter nennen standardmäßig den Preis bei jährlicher Zahlung. Vivid beziffert den Abstand zur monatlichen Zahlung selbst mit bis zu 24 Prozent.
Freiposten gelten monatlich. Ein Kontingent von 50 Buchungen bedeutet 50 je Monat, nicht 600 im Jahr. Wer in drei Monaten des Jahres das Doppelte bucht, zahlt in diesen drei Monaten – der Jahresdurchschnitt hilft ihm nicht.
Das Ausschlusskriterium kommt vor dem Preis. Bargeldeinzahlung, zulässige Rechtsformen und Kontokorrentkredit entscheiden häufig vorab, welche Konten überhaupt infrage kommen. DKB-Business beispielsweise steht Freien Berufen, Heilberufen, Immobilienverwaltungen und Selbstständigen offen – für eine GmbH ist der günstige Preis bei hoher Buchungszahl deshalb ohne Belang.
Was der Kostenvergleich nicht zeigt
Die Rechnung oben beantwortet eine Frage vollständig und mehrere gar nicht.
Sie sagt nichts über die Lizenz des Anbieters und damit nichts über den Einlagenschutz: Bei einer Bank greift die gesetzliche Einlagensicherung, bei einem Zahlungsinstitut werden die Kundengelder getrennt verwahrt – zwei verschiedene Mechanismen mit verschiedenen Folgen im Insolvenzfall.
Sie sagt nichts über die Rechtsform, die ein Anbieter annimmt, nichts über die Dauer der Kontoeröffnung und nichts über die Anbindung an die Buchhaltung. Und sie sagt nichts über den Kontokorrentkredit, der für einen Betrieb mit schwankendem Zahlungseingang wichtiger sein kann als zwanzig Euro Grundpreis.
Wo die übrigen Fragen beantwortet sind
Welcher Anbieter welche Lizenz hat und wie die Kundengelder geschützt sind: onlinevergleich24.de
Kontoeröffnung für eine Gesellschaft in Gründung, Stammkapital und Nachweise: gruendung.de
Dispo, Software-Anbindung und der Ablauf eines Kontowechsels: handelsblatt.com
Konten für Selbstständige, UG und kleine GmbH im Überblick: wiwo.de
Was die Kostenseite angeht, bleibt die Rechnung. Die einzelnen Posten und ihre Wirkung stehen auf der Seite Geschäftskonto; die Umsatzsteuer auf einen Nettopreis rechnet der Mehrwertsteuer-Rechner aus.
Das lässt sich ohne die eigene Buchungszahl nicht beantworten. Bei 50 beleglosen SEPA-Buchungen im Monat ist FYRST Base mit 0,00 € das günstigste Konto des Vergleichs, bei 500 Buchungen DKB-Business mit 15,00 € – und FYRST Base kostet dann 85,50 €. Stand: 16.09.2026.
Auf dem Kontoauszug eines durchschnittlichen Monats alle Zahlungszeilen zählen: eingehende und ausgehende Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge. Entgelte der Bank und Zinsbuchungen zählen nicht mit.
Zwischen 15,00 € (DKB-Business, Pauschale) und 74,90 € (Deutsche Bank Business BasicKonto) im Monat, ohne Karten- und Bargeldentgelte. Der Unterschied entsteht fast vollständig über den Preis je Buchung.
Bei Banken sind es Endpreise. Qonto, Finom und Vivid nennen Nettopreise; darauf kommen 19 % Umsatzsteuer. Für einen Betrieb mit Vorsteuerabzug ist der Nettopreis der richtige Vergleichswert, für Kleinunternehmer der Bruttopreis.
Bei den drei Filialbanken des Vergleichs ab rund 70 bis 150 Buchungen im Monat, je nach Bank. Der Wechsel innerhalb derselben Bank ist unaufwendig: Kontonummer, Karten und Lastschriftmandate bleiben.
3,00 € bei der Postbank, 4,00 bis 5,00 € bei FYRST – gegenüber 0,08 bis 0,28 € für dieselbe Überweisung aus dem Online-Banking. Zehn Papieraufträge im Monat kosten damit mehr als der Grundpreis jedes Kontos des Vergleichs.